Upcycling DIY Adventskalender zum selber ausdrucken

Kreative DIY-Adventskalender: Ideen & Anleitungen für Familien

Die Adventszeit steht vor der Tür. Höchste Zeit für einen selbstgemachten Adventskalender! Gerade Eltern suchen oft nach kreativen, aber einfachen Ideen, um ihren Kindern eine Freude zu machen, ohne dabei in Stress zu geraten. In dieser Übersicht findest du einfach umsetzbare DIY-Adventskalender-Ideen, Tipps zur Gestaltung mit Printables (Zahlen-Etiketten zum Ausdrucken) und Geschenkideen zum Befüllen für Kinder von 3–6 sowie 6–10 Jahren. Viel Spaß beim Basteln und eine entspannte Vorweihnachtszeit!

DIY-Adventskalender basteln – Ideen & Anleitungen

Wenn es nicht der fertige Schoko-Kalender sein soll (der natürlich vollkommen in Ordnung ist. No shame in the Mom Game), aber trotzdem schnell und einfach gehen soll: Mit etwas Bastelmaterial und Fantasie kannst du einen individuellen Adventskalender gestalten, der Kinderaugen strahlen lässt. Hier sind einige einfache, kreative Bastelideen aus alltäglichen Materialien:

Adventskalender aus Klopapierrollen

Leere Toilettenpapierrollen sind ein Bastel-Klassiker und perfekt für einen Upcycling-Adventskalender. Du kannst z.B. 24 Rollen in Szene setzen, indem du sie verzierst und als kleine „Döschen“ nutzt. So geht’s:

Adventskalender aus Klorollen basteln
  • Rollen vorbereiten: Entferne zuerst alle Papierreste von den 24 Klorollen. Schneide dann aus festem Bastelkarton Kreise zu, um Böden und Deckel für die Rollen zu basteln. Klebe einen Kartonkreis als Boden unten an jede Rolle (Heißkleber hält am besten).
  • Gestalten: Bemale oder beklebe die Rollen nach Lust und Laune z.B. mit Acrylfarbe*, Geschenkpapier oder weihnachtlichen Mustern. Für einen eleganten Look kannst du sie im skandinavischen Stil in Naturtönen halten oder mit Gold und Silber akzentuieren. Für Kinder dürfen es gern bunte Weihnachtsmotive sein (z.B. Schneemänner, Tannenbäume oder Pinguine). Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Befüllen & Schließen: Fülle jede Rolle mit einer kleinen Überraschung. Schneide danach aus Krepppapier* oder dünnem bunten Papier etwas größere Kreise als die Öffnung und verschließe die Öffnung indem du die Papierkreise über die Öffnung spannst und mit einem Band zubindest oder einfach ein Gummiband darüber spannst, sodass die Kids das Papier einreißen können. Oder schneide einen dicken Streifen Krepppapier aus und klebe ihn über die Öffnung und verschließe die Öffnung mit einem Band wie ein Bonbon.
  • Nummerieren & Präsentieren: Jetzt werden die Rollen von 1–24 nummeriert. Idealerweise mit den ausgedruckten Zahlen-Etiketten. Ein schwarzer Filzstift oder goldener Marker tut es zur Not auch. Präsentiert werden können die fertigen Rollen z.B. in Form eines Tannenbaums an der Wand (dazu Rollen als Dreieck anordnen und zusammenkleben) oder in einer Kiste arrangiert oder dekorativ aufgestellt.

WTF-Fakt: Der längste Adventskalender der Welt steht übrigens im norddeutschen Tönning. Dort fungiert ein 77,5 Meter langes und 13 Meter hohes Gebäude als riesiger Adventskalender! Jeden Tag wird ein Fenster (Türchen) geöffnet und festlich beleuchtet und an den Adventswochenenden gibt es drinnen sogar einen kleinen Weihnachtsmarkt (89.0rtl.de). Kaum zu übersehen und definitiv ein Adventskalender der Superlative.

Adventskalender aus Klopapierrollen

Adventskalender aus Briefumschlägen

Eine schnelle DIY-Idee ist der Kalender aus Briefumschlägen. Diese Variante eignet sich besonders, wenn du flache Inhalte hast (z.B. Rätsel, Malvorlagen, Gutscheine oder Sammelkarten):

  • Vorbereitung: Besorge 24 Briefumschläge (DIN C6 oder C5). Normale weiße Umschläge kannst du mit Kindern zusammen bemalen oder bestempeln. Alternativ nimm Umschläge in bunten Farben oder mit Weihnachtsmustern*.
  • Befestigung: Die Umschläge können auf verschiedene Weise präsentiert werden. Du kannst sie mit Mini-Wäscheklammern an einer Schnur aufhängen (wie eine Girlande quer durchs Zimmer). Oder du arrangierst sie auf einem großen Karton oder Poster als Collage. Manche kleben Umschläge auch wie Taschen in ein großes Bilderrahmen-Layout.
  • Befüllen & Verzieren: Befülle jeden Umschlag mit einer Kleinigkeit. Das können Süßigkeiten sein, aber auch liebe Botschaften, Witze oder kleine Aufgaben für den Tag. Gerade für Schulkinder sind auch Rätsel oder Gutscheine (z.B. „Heute liest Mama eine extra Geschichte vor“) toll. Verschließe die Umschläge und beschrifte bzw. beklebe sie mit den Zahlen 1–24. Tipp: Verziere die Vorderseite der Umschläge mit weihnachtlichen Motiven und platziere die Zahl dort, wo sonst die Briefmarke hinkäme. So können die Umschläge nach dem Öffnen sogar als Weihnachtskarten weiterverwendet werden.
Adventskalender aus Briefumschlägen

Adventskalender aus Jutesäckchen

Kleine Stoffsäckchen aus Jute* oder Baumwolle sind wie gemacht für Adventskalender. Robust, wiederverwendbar und schön rustikal. Solche Säckchen (meist 10×14 cm oder 15×20 cm groß) gibt es günstig im 24er-Set zu kaufen, oft inkl. Kordeln zum Zubinden.

  • Gestaltung: Du kannst die naturfarbenen Jutesäckchen pur lassen für einen Scandi-Look oder sie mit Textilmarkern, Stoffaufnähern oder Schablonen weihnachtlich dekorieren. Sehr beliebt ist es auch, auf jedes Säckchen einfach eine Nummer (1–24) aufzukleben oder anzuhängen. Ausgedruckt auf Papier und mit einer hübschen Wäscheklammer oder einem Band am Beutel befestigt, geben sie dem Kalender ein einheitliches Design.
  • Präsentation: Die befüllten Säckchen kannst du traditionell an einer , z.B. quer über eine Wand oder am Treppengeländer entlang. Auch schön: Befestige sie mit Bändern an einem stabilen Ast oder an einer Holzleiter* und lehne diese an die Wand. So entsteht eine dekorative „Kalender-Leiter“. Wer es natürlich mag, arrangiert die Säckchen an Tannenzweigen.
Adventskalender aus Säckchen

Adventskalender aus Gläsern

Diese Idee ist etwas ausgefallener: 24 (Einmach-)Gläser werden zu Advents-„Türchen“. Besonders hübsch sieht es mit einheitlichen Gewürz- oder Marmeladengläsern aus, aber du kannst auch verschiedene Größen mischen (etwa alte Babybrei-Gläschen).

  • Vorbereitung: Entferne von allen Gläsern die Etiketten und klebe ggf. neue, weihnachtliche Papieretiketten drauf. Eine tolle Optik erzielst du, wenn du die Deckel der Gläser besprühst oder bemalst, z.B. in Gold, Weiß oder Rot. Sprühlack* gibt ein gleichmäßiges Finish, am besten im Freien oder in einem Karton sprühen und gut trocknen lassen.
  • Dekorieren: Binde um jedes Glas ein Stück Satinband oder Jutekordel zu einer Schleife. Dagegen rutscht nichts, kannst du etwas doppelseitiges Klebeband am Glas anbringen. Stecke zur Deko kleine Tannenzweige, Zimtstangen o.ä. unter das Band.
  • Nummerieren & Befüllen: Jetzt kommen auf die Deckel oder Gläser die Zahlen 1–24 z.B. als runde Aufkleber oder Anhänger. (Wenn du DIY-Zahlenetiketten verwendest, achte auf ausreichend große Schrift, damit man sie durch das Glas oder auf dem Deckel gut erkennt.) Befülle jedes Glas mit einer Kleinigkeit: Das können Süßigkeiten, kleine Spielzeuge oder gefaltete Nachrichten sein. Anschließend die Gläser zuschrauben.
  • Präsentation: Platziere die Gläser auf einer Fensterbank, einem Regal oder Tablett als Arrangement. Vielleicht ordnest du sie in Form eines Tannenbaums an (unten die größeren, oben kleinere Gläser). Bonus: Dieser Kalender ist wiederverwendbar, nach Weihnachten einfach Gläser auswaschen und für nächstes Jahr aufheben.
Adventskalender aus Altglas

Adventskalender aus Papiertüten

Simple Papiertüten* (Brot- oder Geschenktüten) eignen sich hervorragend, um schnell und günstig einen Adventskalender zu basteln. Sie sind in vielen Farben oder Mustern erhältlich oder du pimpst schlichte Butterbrottüten einfach selbst:

  • Gestaltung: 24 Papiertüten lassen sich mit Stickern, Stempeln oder Zeichnungen verzieren. Kinder helfen gern dabei, weihnachtliche Motive aufzustempeln oder auszumalen. Ein schneller Trick: Mit Motiv-Stanzern (z.B. Stern-, Schneeflocken-Form) kannst du die Tüten ausstanzen und andersfarbiges Papier dahinterkleben, so entstehen hübsche Effekte.
  • Befüllen & Verschließen: Fülle jede Tüte mit einem kleinen Geschenk. Zum Verschließen kannst du die Öffnung umklappen und mit einer Zahl bekleben oder einen nummerierten Sticker als Siegel aufkleben. Alternativ loch die Tüte und binde sie mit Geschenkband zu. Holzklammern sind ebenfalls praktisch: falte die Öffnung und clippe sie mit einer beschrifteten Wäscheklammer fest.
  • Anordnung: Die Tüten können wie bunte Päckchen auf einem Regal arrangiert werden. Oder du hängst sie an einer Leine auf (mit Klammern befestigen). Eine andere Idee ist, alle 24 Tüten an einer Pinnwand oder am Kühlschrank mit Magneten zu befestigen. Mit ihren individuellen Deko-Elementen geben sie ein fröhliches, buntes Bild ab.
Adventskalender aus Papiertüten

Zahlen-Etiketten als Printables nutzen

Damit der selbstgemachte Kalender nicht nur kreativ, sondern auch einheitlich und hübsch aussieht, lohnt es sich, Zahlen-Etiketten (1–24) als Printables zu verwenden. Der Nutzer stellt diese Zahlenvorlagen zur Verfügung – ein großer Vorteil, denn du kannst sie einfach ausdrucken, ausschneiden und anbringen:

  • Download & Druck: Drucke die bereitgestellten Zahlen in gewünschter Größe aus. Ideal ist etwas festeres Papier oder selbstklebende Etikettenfolie, damit die Zahlen stabil sind.
  • Ausschneiden: Schneide die Zahlen sorgfältig aus, ob rund, als Anhängerform oder eckig mit Zickzackschere bleibt dir überlassen.
  • Anbringen: Je nach Adventskalender-Typ kannst du die Nummern aufkleben (z.B. direkt auf Papier, Glas, Umschläge) oder anhängen. Bei Jutesäckchen bietet es sich an, die Zahlen auf kleine Kärtchen zu kleben, ein Loch zu stanzen und mit einem Band am Säckchen zu befestigen. An Papiertüten kannst du die Zahlen einfach vorne aufkleben. Bei Gläsern machen sie sich gut auf den Deckeln. Wichtig: Achte darauf, dass die Zahlen gut sichtbar sind.
  • Tipp: Die Printables kann man auch vor dem Basteln integrieren. Zum Beispiel erst die Zahlen-Aufkleber auf blanke Umschläge kleben, dann drumherum dekorieren. Oder bei den Gläsern erst die Deckel lackieren und danach die gedruckten Nummern oben draufsetzen. So erhält der Kalender ein professionell wirkendes Design, ohne dass du jede Zahl mit der Hand zeichnen musst.
Adventskalender Zahlen modern zum selber ausdrucken

WTF-Fakt: Wusstest du, dass der erste gedruckte Adventskalender überhaupt keine Schokolade enthielt? Im Jahr 1908 brachte der Verleger Gerhard Lang den ersten kommerziellen Adventskalender heraus, mit täglichen Bildern und Gedichten statt Süßkram(curiopia.de)! Schokolade kam erst später dazu. Damals ging es also wirklich um besinnliche Worte und kleine Geschichten hinter den „Türchen“, nicht um den Zuckerschock am Morgen.

Geschenkideen für den Adventskalender-Füllung

Ein selbstgebastelter Kalender ist nur die halbe Miete, die Füllung macht ihn erst richtig spannend. Hier findest du 24 kleine Geschenkideen für zwei Altersgruppen. Wichtig ist: Es müssen keine großen oder teuren Dinge sein. Kinder freuen sich oft über kleine Überraschungen, mit denen sie direkt spielen oder kreativ werden können. Viele der folgenden Ideen sind günstig oder sogar im Set erhältlich (man kann z.B. ein Set auf mehrere Türchen aufteilen).

Füllideen für Kindergartenkinder (3–6 Jahre)

Für die Kleinen darf es bunt, verspielt und beweglich sein. Geeignet sind Gegenstände, die sie im Alltag nutzen können oder die ihre Kreativität fördern. Hier einige Anregungen:

  • Buntstifte oder Wachsmalstifte: Einzeln oder im Pack*, so kann das Kind über die Tage ein komplettes Malset zusammensammeln. Vielleicht legst du auch ein Ausmalbild dazu.
  • Knete: Das fördert die Motorik und macht Kindern riesigen Spaß. (Tipp: Es gibt Packungen* mit vielen kleinen Dosen. Perfekt, um mehrere Tage zu füllen.)
  • Stickerbogen: Leuchtende Kinderaugen sind garantiert bei Sticker*! Ob Tiermotive, Fahrzeuge oder Glitzersticker, Aufkleber lieben die meisten Kids. Einen großen Stickerbogen kannst du auf mehrere Türchen aufteilen.
  • Mini-Stempel: KleinePaw Patron Stempel* oder Stempel mit kindgerechten Motiven und ein kleines Stempelkissen laden zum Basteln ein. Die Kids können damit Bilder verzieren.
  • Flummi (Hüpfball): Ein bunter Flummi oder Moonball* zum Herumhopsen. Simpel, aber ein Klassiker, der für viel Bewegung und Spaß sorgt.
  • Kreisel oder Jo-Jo: Ein Kreisel ist ein schönes Retro-Spielzeug, mit dem schon die Kleinsten umgehen können. Etwas für die Motorik ist auch ein Jo-Jo (für die Älteren im Kindergartenalter).
  • Kleine Fahrzeuge oder Figuren: Z.B. ein Matchbox-Auto, kleine Kunststoff-Dinosaurier oder ein Schleich-Tier*. Solche kleinen Figuren regen zum Spielen an (und passen gut in Taschen).
  • Leuchtsterne fürs Kinderzimmer: Diese fluoreszierenden Sterne*, die man an die Decke klebt, kommen immer gut an. Nachts funkeln sie. Ein magisches Erlebnis für Kinder beim Einschlafen.
  • Seifenblasen: Ein kleines Seifenblasen-Röhrchen ist günstig und sorgt drinnen wie draußen für Freude.
  • Ausstechförmchen: Gerade in der Adventszeit passend. Ein kleiner Plätzchenausstecher* (z.B. in Form eines Sterns oder Tannenbaums) motiviert zum Backen mit Mama oder Papa.

(Natürlich können auch mal was Süßes oder ein Schokoriegel dabei sein, aber viele Eltern schätzen es, wenn nicht jedenTag Zucker im Kalender ist.)

Füllideen für Grundschulkinder (6–10 Jahre)

Schulkinder haben schon etwas andere Interessen: Sie basteln gern, mögen kleine Knobelspiele oder beginnen Hobbys zu entwickeln. Hier ein paar Ideen für spannende Kleinigkeiten, die 6- bis 10-Jährige begeistern:

  • Glitzer-Radiergummi oder Bleistift: Im Schulalter haben Kids immer Bedarf an coolen Schreibwaren. Ein Radiergummi in witziger Form oder ein Stift mit Motiv sorgt für Freude (praktisch und hübsch).
  • Lesezeichen oder Pixi-Buch: Für die Leseratten ein schönes Lesezeichen. Oder ein kleines Pixi-Büchlein bzw. Erstleser-Heft* jeden Tag ein Kapitel vorlesen lassen?
  • Kartenspiel oder Mini-Brettspiel: Ein einfaches Kartenspiel wie UNO Flip* oder ein Mini-Reisespiel passt perfekt ins Türchen. Damit können die Kids auch an den Feiertagen mit der Familie spielen.
  • Puzzle (50–100 Teile): Ein kleines Puzzle z.B. mit 54 Teilen im Miniformat, ist eine tolle Knobelaufgabe. Vielleicht verteilst du Puzzle-Teile auf mehrere Tage, so bleibt es spannend, bis es komplett ist.
  • Murmeln oder Kugelspiel: Eine Handvoll schöne Glasmurmeln. Dazu kann man ihnen ein Murmel-Spiel oder -Wettrennen vorschlagen.
  • Kaleidoskop oder Optik-Spielzeug: Ein kleines Kaleidoskop* zum Durchschauen fasziniert Kinder mit seinen bunten Mustern. Alternativ ein Mini-Zauberwürfel oder ein Prisma* zum Sonnenlicht brechen.
  • Brief per Post: Mal etwas Anderes: An einem Tag könnte im Umschlag ein echter Brief oder eine Postkarte an dein Kind sein. Geschrieben von einem „Weihnachtswichtel“ oder Verwandten. Das staunt selbst der coolste Viertklässler.
  • Bastelset oder DIY-Material: Viele Kinder lieben es zu basteln. Wie wäre es mit einem kleinen Bastelset (z.B. Fenstersterne basteln*, Strickliesel* oder Perlen-Tierchen* fädeln)? Du kannst auch an mehreren Tagen Material und Anleitung aufteilen (z.B. heute Wolle, morgen eine Häkelnadel, für ein kleines Häkelprojekt).
  • Harmonica oder Pfeife: Ein Mini-Musikinstrument kommt überraschend gut an. Eine kleine Mundharmonika* passt in die Hosentasche und Kinder können schnell einfache Töne spielen.
  • Schmuckzubehör: Gerade gegen Ende der Grundschule basteln viele gerne Schmuck. Buchstaben-Perlen* und etwas elastisches Band laden dazu ein, eigene Armbänder zu kreieren. Auch coole Haargummis oder Haarspangen sind für viele Mädels (und Jungs mit langen Haaren) ein schönes Goodie.
  • „Gutschein“ für Quality Time: Neben materiellen Dingen kannst du auch mal einen Gutschein einpacken: z.B. „Einmal Eis essen gehen“, „Kinoabend zu Hause mit Popcorn“, „Extra lange Vorlesezeit“ etc. Solche Erlebnisse bleiben in Erinnerung (und kosten wenig). Gerade ältere Kinder schätzen diese Zeitgeschenke.

Alle genannten Ideen lassen sich natürlich je nach Interesse des Kindes anpassen. Die Jüngeren mögen am liebsten einen Mix: etwas zum Naschen, etwas zum Spielen, etwas zum Kreativsein – so bleibt die Adventszeit abwechslungsreich. Ältere Kinder mögen auch etwas, das sich über mehrere Türchen zieht. Wir hatten einmal ein Lego Set, das auf 24 Türchen aufgeteilt wurde. So konnte jeden Tag weiter gebaut werden.

🎅 WTF-Fakt: Von günstig bis extravagant, es geht immer noch krasser! Den teuersten Adventskalender aller Zeiten soll 2021 ein anonymer Käufer in der Schweiz erstanden haben. Für sagenhafte 9,3 Millionen Euro (89.0rtl.de). Das 50 kg schwere Luxus-Stück der Künstlerin Debbie Wingham enthielt unter anderem eine mit Diamanten besetzte Designer-Handtasche hinter einem Türchen. Dieser Kalender war definitiv nichts für Kinderhände und wurde wohl von Sicherheitsleuten „bewacht“. Da greift man doch lieber zur DIY-Variante aus Klopapierrollen!

Adventskalender Etiketten zum ausdrucken

Fazit

Mit ein wenig Planung und diesen Ideen kann jede Mama und jeder Papa einen persönlichen Adventskalender zaubern, der nicht nur die Kids begeistert, sondern auch nachhaltig und kostengünstig ist. Ob Klopapierrollen-Tannenbaum, Umschlag-Girlande oder Jutesäckchen-Leine, erlaubt ist, was gefällt und zur eigenen Familie passt. Das Befüllen macht mit unseren Vorschlägen hoffentlich genauso viel Spaß wie später das Auspacken. Und keine Sorge: Es müssen nicht 24 High-End-Geschenke sein, oft sind es die kleinen Dinge und gemeinsamen Momente, die in Erinnerung bleiben.

Meine Etiketten findet ihr im Shop hier, hier und hier.

In diesem Sinne: Viel Freude beim Basteln, Befüllen und gemeinsamen Öffnen der Türchen! Eine fröhliche und entspannte Adventszeit euch allen.

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